Berlin, 21.03.2019

+++ Pressemitteilung +++    

mitmika.de

Eine App für Krebspatienten: Vertrauenswürdige, verifizierte Informationen rund um die Erkrankung sowie mentale Unterstützung während der Therapie.

mika (mitmika.de), in Kooperation mit der Charité und dem Universitätsklinikum Leipzig entwickelt, ist ab sofort für iOS und Android verfügbar. Die mika App begleitet Patienten und ihre Angehörigen durch die Krebstherapie:

  1. Ein kurzer täglicher Check-up, mit dem Patienten schnell und intuitiv dokumentieren können, wie sich ihre Symptome entwickeln und wie die Therapie verläuft. Das hilft dabei, auch in schwierigeren Phasen das große Ganze im Blick zu behalten und beim nächsten Arztbesuch besser vorbereitet zu sein.
  2. Endlich eine einzige Anlaufstelle, um vertrauenswürdige, verifizierte Informationen zur Krankheit, zur Therapie und auch zu ganz praktischen Fragen zu bekommen, wie:

Wie behalte ich meine Symptome im Blick?

Was ist eine Hormontherapie eigentlich genau?

Mein Partner hat Krebs – wie kann ich helfen?

Was kann ich selbst für eine erfolgreiche Therapie tun?

Die Suche nach Antworten auf diese Fragen kann überwältigend sein und Menschen zusätzlich belasten. Wer schon einmal den Versuch gewagt hat, Symptome zu googeln, weiß, wie problematisch das sein kann. Dabei ist auch die mentale Gesundheit für eine erfolgreiche Therapie und eine verbesserte Lebensqualität für Menschen mit Krebs besonders wichtig.


mika (mitmika.de) bringt, neben zahlreichen Informationen, die Erkenntnisse einer vielbeachteten klinischen Studie aus den USA mit einem intuitiven Benutzerinterface zusammen. Das ermöglicht auch Menschen in Behandlung und ohne medizinische Vorkenntnisse, ganz unkompliziert ihren Therapieverlauf zu dokumentieren.

Im Zuge der o.g. Studie des renommierten Onkologen Ethan Basch (https://www.asco.org/about-asco/press-center/news-releases/web-based-system-self-reporting-symptoms-helps-patients-live) konnte nachgewiesen werden, dass Krebspatienten, die regelmäßig selbst ihren Fortschritt und ihre Symptome erfassen, deutlich verbesserte Stresswerte und eine gesteigerte Lebensqualität in der Therapie erleben. Zudem führte die saubere Dokumentation von Symptomen und Wohlbefinden sogar zu verbesserten medizinischen Ergebnissen.  

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken jährlich rund 480.000 Menschen in Deutschland an Krebs.  „Mit unseren Apps wollen wir es Patienten leicht machen, ihre Therapie zu dokumentieren und endlich verlässliche Informationen zu bekommen.“, sagt Dr. Jan Simon Raue, einer der beiden Gründer von Fosanis. „Eine Krebsdiagnose stellt das Leben auf den Kopf – mika sorgt dafür, dass sich die Patienten mit den täglichen Fragen zu ihrer Erkrankung nicht allein gelassen fühlen. In den nächsten Monaten werden wir eine Reihe nützlicher Funktionen bereitstellen und mika so zum idealen Begleiter für die Krebstherapie entwickeln. “

Auch in der Ärzteschaft wird mika begrüßt. „Im Therapieverlauf stehen Patienten vor großen Herausforderungen“, sagt PD Dr. Anne Letsch, Onkologin und Oberärztin an der Charité. „In der täglichen Arbeit gelingt es uns als Ärzten oft nicht, Patienten ausreichend bei den vielfältigen alltäglichen Fragen und mentaler Anspannung zu helfen - hier sind innovative Unterstützungsmöglichkeiten wie mika eine sinnvolle Ergänzung der onkologischen Behandlung.”


Über Fosanis

Fosanis, das Unternehmen hinter mika, wurde 2017 von Dr. Gandolf Finke und Dr. Jan Simon Raue in Berlin gegründet. Das Team besteht aus Software-Entwicklern, Designern, Psychologen und Ärzten. Fosanis hat das Ziel, Krebspatienten und deren Angehörige durch die herausfordernde Zeit der Erkrankung und Behandlung zu begleiten. Das Team greift dabei auch auf eigene Erfahrungen zurück: Viele Mitarbeiter sind selbst ehemalige Krebspatienten oder haben Angehörige, die an Krebs leiden.

Bildmaterial in druckfähiger Auflösung finden Sie unter: http://mitmika.de/presse.html

Pressekontakt:         

Jan Simon Raue I raue@fosanis.de  I +493020673065

Nikolas Schoppmeier I schoppmeier@fosanis.de I